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Meet the Feebles...

Lieber Peter.

Ich weiss nicht, was du geraucht hast, als du die Vision von den Feebles hattest, aber müsste ich raten, würde ich auf eine Mixtur aus in Ammoniak eingelegten Walrossbarthaaren, 3-Monate-alten Wachteleiern und komischen roten Pilzen mit weissen Punkten tippen. Ich hoffe, dir geht es mittlerweile wieder besser.

Ich bin mir sicher, dass du nichts gegen Tiere hast, wenn du ganz ehrlich zu dir selbst bist. Und der liebe Igel hat mir auch sehr gut gefallen, weil ich mich sehr mit ihm identifizieren konnte. Leider habe ich nicht ganz verstanden, was mit den anderen Tieren war; ich muss dir sogar mitteilen, dass ich seit diesem seltsamen Film sehr verstört bin und einen unergründlichen Ekel davor entwickelt habe, meinen Stoffhasen mit ins Bett zu nehmen, da ich Angst davor habe, mich mit etwas schlimmen anzustecken.



Ich schreibe dir, weil ich mich ein wenig informiert habe, um dich über einige Dinge aufzuklären, die mir während des Schauens aufgefallen sind:
Erstens: Auch wenn man mit Schwung und völlig verdreht von einem Nagelbett nach vorne fällt und sich zufällig der Kopf dabei zwischen den Beinen befindet, ist es anatomisch nicht möglich, jenen in seinem Rektum zu versenken, wie du sehr anschaulich darstellen wolltest.
Zweitens: Elefanten und Hühner koennen keine gemeinsamen lebensfähigen Nachkommen zeugen, das ist genetisch einfach nicht belegt.
Drittens: Es lassen sich keine speziellen Aufzeichnungen darüber finden, dass die Kermit-Fraktion während des Vietnamkrieges mitgekämpft hat, hier solltest du noch ein wenig recherchieren.



Eine weitere Liste mit etwaigen Logikfehlern habe ich in der 3-Tonnen-schweren Anlage beigefügt. Ebenso wie die Rechnung meines Therapeuten, nachdem ich drei Wochen lang Alpträume von exkrementfressenden Scheisshausfliegen, korpulierenden Insekten und schwulen Showmoderatoren hatte.


Loben möchte ich dagegen deinen kritischen Ansatz zum Thema Amoklauf. Du hast es gut verstanden, die Probleme unserer Gesellschaft aufzuzeigen, wenn skrupellose Drogendealerratten zwielichtige Geschäfte mit Bulldoggen machen, deren Köpfe größer sind als sie ihre Golftaschen!

Nichtsdestotrotz hast du ja die Kurve zum Herrn der Ringe noch bekommen, was bedeuten muss, dass auch der furchterregendste Psychotrip mal ein Ende hat. Nicht auszudenken, was passiert wäre, hätte der gute Richard Taylor im Delirium entsprechende Puppen von Gandalf und seinem Gefolge auf die mittelerdische Bevölkerung losgelassen. Mich beschleichen diesbezüglich beängstigende Visionen von Orgien-feiernden (schwulen) Elben, Hobbits, die in den dunklen Gassen des Auenlandes Schutzgeld erpressen und Arwen, die ihr Taschengeld mit pornografischen Playboyfotos aufbessert, weil ihr Zuhälter Aragorn an Syphilis erkrankt ist.


Ich hoffe, du weisst jetzt, dass Drogen keine Lösung sind.
Man kann auch ohne sie Filme machen. Wenn auch keine so kranken.


Ein Fan.
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R
Den muss ich unbedingt mal gucken.<br /> <br /> Das klingt nach Spaß. :D
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