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Stacy

BadMovieClubtreffen August 2007

"Japan in einigen Jahren. Die japanischen Schulmädchen im Alter von 15 bis 17 Jahren, werden von einer geheimnisvollen Krankheit, mit dem Namen Stacy, heimgesucht. Das erste Symptom sind Anflüge hysterisch guter Laune, das unter dem Begriff Near Death Happiness die Runde macht. Schon kurze Zeit später beginnen die Infizierten aus den Augen zu bluten und zu sterben, nur um schon Minuten darauf als gefräßige Zombies wieder aufzuerstehen."

---

*rofl*

Dieser Film is ja sowas von unglaublich schlecht, das geht echt gar nich mehr.



Aber dafür besitzt er diese erfrischende Prise unfreiwilligen Humor, jener welcher dafür sorgt dass man eigentlich durchgehend Spass an der Materie haben kann wenn man auf japanischen Kitsch, ein absolut strunzdummes Drehbuch, eine schräge Story, auch ab und zu den Magen eines durchschnittlich abgehärteten Gore-Fans dezent umdrehenden-Splatter und eine PowerRangersmeetsZombiemovie-Schauspieler-Mentalität steht.



Genial und unbedingt hervorzuheben sind die fantastischen "SpecialEffects"... (*IRONIE-Schild dezent hochhalt*)... und meisterhaften Cuts. Wer schon immer mal einen Kehlenschnitt in Nahaufnahme sehen wollte ( - und nein, der Hals MUSS nicht die selbe Farbe wie das Gesicht haben um nicht ganz so offensichtlich zu zeigen dass es Plastik ist... aber es wäre vielleicht für den nächsten Film eine Sache über die man nachdenken könnte... >_> - ), der kommt hier... nun, zwar nicht auf seine Kosten, aber dafür wenigstens dazu, sich herrlich zu amüsieren.

Naja. Ich will jetzt echt nicht so tun als hätte ich Medizin studiert, aber ich glaub irgendwie nicht, dass man so einfach am Kopf ziehen kann und dann ohne größere Sauerei drei Meter Nervenstrang rauskommt.. aber ich will mal nicht so sein und spielverderbenderweise bei diesem Streifen die Realitätsnähe (*HUST*) anzweifeln...



Ich find die Idee des Films an sich schon irgendwie witzig, auch wenn ich mich grad rein aus biologischer Sicht frage, wie eine Welt jahrzehntelang weiter existieren kann wenn alle (O-Ton soweit ichs mitgeschnitten hab) Mädels in früher Jugend zu wandelnden Aasfressern mutieren, nachdem sie die NDH(Near Death Happyness)-Phase (wissenschaftliche Bezeichnung des Ich-kicher-idiotisch-vor-mich-hin-
weil-meine-Hormontherapie-nicht-anschlägt-Phänomens, auch Teenageralter genannt) hinter sich gebracht haben.



Zum Glück gibt es die Retter in Disguise: Eine Handvoll Pseudomilitärsoldaten, die kurzerhand den Job der städtischen Müllabfuhr übernehmen und die Stacys in blutigen Plastiktüten entsorgen oder im Wald in Fässern verbrennen. *mjammi* (Kurz mal: Wäre ich in einem Land an der Macht, an dem vorherzusehen ist, dass potentielle Killergirlies inmitten der Bevölkerung hausen und jederzeit verscheiden können um postmortem ihre Verwandtschaft anzufressen, dann würde meine Armee nicht aus einem halben Duzent Plinsen bestehen...)

"I used to love her, but I had to kill her..."

Sehr passend, das Lied was hier grad läuft - denn natürlich gibts auch hier die übliche Er-liebt-Sie-trotz-Zombifizierung-Story, glücklicherweise ohne Happy End. *strike* Hab ja doch erwartet dass die Angebetete sich allein durch Schmalzworte von ihrem Untotendasein erlösen lässt, das hätte dann auch wieder jedes Klischee erfüllt. Zum Glück gibts in diesem komischen Film kaum Überlebende, sonst würde noch jemand auf die Idee kommen, davon ne Fortsetzung zu drehen.

Und das wäre wirklich gruselig.
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